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Klein Austrobär Austri geht auf Reisen

Eine Geschichte zum Weiterschreiben und Weiterzeichnen

Zeichnungen: ©Copyright Austrobär: von Maria Schulz

Klein Austrobär Austri lag in seinem warmen Bett und schlief tief und fest, als er von einem Sonnenstrahl an seiner roten Nase gekitzelt wurde. Austri wachte noch mit Sand in den Augen auf. Er gähnte, streckte sich und rieb seine Augen. Als Austri aus dem Fenster schaute, lachte ihm die Sonne entgegen. Die Vögel zwitscherten. Nichts war mehr von den regnerischen, düsteren Wochen zu vor zu sehen - außer ein paar Lacken. Austri sprang aus dem Bett und stürmte zum Kühlschrank. Er hatte einen Mordshunger. Während der Bär so sein Frühstück aß, kam ihm der Gedanke einfach auf Reisen zu gehen und die Welt zu entdecken. „Vielleicht würde er auch neue interessante Freunde finden,“  dachte er bei sich. Als er fertig gegessen hatte, sucht er seinen Rucksack und packte alle wichtigen Dinge ein. Die Höhle machte er "dicht" und begab sich auf den Weg. Austri war schon einige Zeit unterwegs, als er Rudi das Rentier trifft. "Wohin gehst du?" fragte ihn Rudi. "Ich möchte die Welt entdecken. Und was machst du so allein?" antwortete der Bär. "Ich habe auf dich gewartet und möchte dich begleiten", sagte Rudi. "Also gut, dann machen wir uns auf den Weg. Wo soll´s den zu erst hin gehen?" fragte Austri das Rentier.
(Karin Doleschal – http://members.kabsi.at/kajobaeren)

Zeichnungen: ©Copyright Austrobär: von Maria Schulz

"Eigentlich ist es mir ganz egal wo die Reise hingeht, aber ich möchte unbedingt einmal mit der Eisenbahn fahren" erwiderte Rudi ganz aufgeregt. Austri war von der Idee begeistert und somit machten sie sich sofort auf den Weg zum nächsten Bahnhof. Sie besorgten sich noch schnell einen Reiseproviant und dann konnte die Reise schon losgehen. Sie hatten Glück und entdeckten noch 2 leere Fensterplätze, die sie sofort in Anspruch nahmen. Rudi guckte ganz nervös aus dem Fenster und hoffte dass die Fahrt bald losgehen würde. Austri machte es sich inzwischen mit einem Topf Honig gemütlich. Und dann war es soweit, die Lokomotive setzte sich in Bewegung. Austri und Rudi schauten ganz aufgeregt aus dem Fenster und beobachteten die vorbeirauschenden Häuser und Bäume mit voller Begeisterung. Sie schauten den Vögeln nach, die ihre Reise in den Süden angetreten haben und entdeckten Rehe die sich am Futterstand labten. Die Sonne schickte einen Sonnenstrahl zu ihnen ins Zugabteil und Austri dacht sich "Ach wie schön ist es doch auf der Welt zu sein".
(Dagmar Mackinger)

Zeichnungen: ©Copyright Austrobär: von Maria Schulz

Austri und Rudi waren nun schon ein Weilchen unterwegs als sie in einen kleinen Bahnhof einfuhren. Sie beschlossen hier auszusteigen. Als sie in den nahe gelegen Park kamen, trafen sie auf dem Spielplatz einige Kinder, die sofort zusammenliefen und Austri und Rudi bestaunten. Die Kinder waren ganz verwundert und neugierig. „Wo wollt ihr beiden den hin?“ „Wir wollen die Welt entdecken und schauen was es neues gibt;“ sagte Austri. Und Rudi mischte sich gleich ein und sagte: "Die Sonne scheint so schön und heiß ist uns auch schon, könnt ihr uns sagen was wir unternehmen könnten?“
(Christine Eisenmenger-Chriseisibären)  

Zeichnungen: ©Copyright Austrobär: von Maria Schulz

Eines der Kinder, erzählte Austri und Rudi, dass abseits der Strasse, auf einem kleinen Berg, eine Bärenfamilie und einige Rentiere wohnten. Sogleich machten sich die beiden auf den Weg, um diese zu besuchen. Als Sie auf der staubigen Landstrasse wanderten, stieg die Sonne immer höher und sie beschlossen, eine Weile zu rasten. Im Schatten eines Baumes setzte sich Austri nieder und beobachtete die Bienen und Schmetterlinge, die von Blume zu Blume flogen. Rudi, das Rentier, zupfte an einigen saftigen Grashalmen. Plötzlich war in der Ferne ein dumpfes Grollen zu hören. Erschrocken sprang Austri auf und sagte zu Rudi, es wird doch kein Gewitter kommen. Aber es war nur eine Horde Motorradfahrer. Als diese Austri und Rudi erblickten, hielten sie an und fragten, was sie hier am Straßenrand machten. Austri erzählte ihnen von der Bärenfamilie, die sie besuchen wollten. Die Biker lachten und boten ihnen an, sie mitzunehmen. Flugs saß Austri auf den Tank einer chromblitzenden Harley, ein Fahrer, kramte in seinen Satteltaschen, zog einen kleinen Helm hervor und setzte diesen Austri auf. Ein anderer Biker band Austri ein buntes Tuch um, und zuletzt setzte man ihm eine coole Sonnenbrille auf die lange Nase. Rudi, das Rentier wurde auf ein Tribike gesetzt, die Motoren gestartet und schon stobte die Meute davon.
(Uschi und Rudi Katzianer, KA-Bären)

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